malschule

Maltechniken, Materialien & Motive

 

Maltechniken: von Aquarell bis Ölmalerei
  - Skizzieren
  - Pastellmalerei
  - Aquarellmalerei
  - Gouachenmalerei
  - Ölmalerei
  - Acrylmalerei
Mal- und Zeichenmaterialien
  - Blei- und Farbstifte
  - Rötel und Kohle
  - Aquarellfarbe
  - Ölfarbe
  - Acrylfarbe
  - Zeichenfedern
  - Pinsel
  - Tusche
  - Papier
  - Leinwand
Motive: von Aktmalerei bis Stillleben
  - Licht und Schatten
  - Perspektivisches Zeichnen
  - Porträtmalerei
  - Aktmalerei
  - Tiermalerei
  - Landschaftsmalerei
  - Stillleben malen

Ölmalerei

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Farbpalette mit Ölfarben (Ausgestellt und fotografiert in der Hamburger Kunsthalle)

Fast alle Maler haben im Laufe ihres Schaffens mit Ölfarben gemalt. Keine andere Technik umfasst so intensive und dauerhafte Farben und eröffnet ein so großes künstlerisches Spektrum wie die Ölmalerei. Die Farben lassen sich in dünnen Schichten mit Pinseln, Spachteln oder anderen Werkzeugen auch übereinander auftragen. Durch die Mehrschichtigkeit der Farben entwickeln Ölgemälde eine Leuchtkraft wie sie mit Temperafarben nicht erzielt werden könnte. Ölmalfarben trocknen langsam und die Farben können fein abgestimmt werden. Zur Verdünnung der Farbe wird Terpentin verwendet. Soll die Trocknung beschleunigt werden, fügt man Trocknungsbeschleuniger wie Kopal- oder Dammarharz zur Farbe hinzu.

Die Technik der Ölmalerei wurde von dem flämischen Meister Jan van Eyck (1395-1491) zur Vollkommenheit gebracht. Van Eyck trug die Farbe in feinen Pinselstrichen auf und erreichte eine sehr hohe Detailtreue. Große Ölmaler der Folgezeit waren Leonardo da Vinci (1452-1519), Tizian (1485-1576), Peter Paul Rubens (1577-1640) und Rembrandt (1606-1669).

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Ölgemälde von J. Chambrin, Ausschnitt – links Vorstufe, rechts fertiges Werk

In der Kreativen Malschule können Sie die Öl-Maltechnik von Grund auf lernen. Viele praktische und ganz konkrete Tipps und genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema Ölmalerei „Die Besonderheit der Ölfarbe“:

„Temperafarben haben den Vorteil, dass sie sich aufgrund eiweißhaltiger Bindemittel, wie Ei, Leim aus Kasein, Knochen oder Pflanzen, die als Emulgator wirken, auch mit Öl verbinden können. Die Proteinmoleküle dieser emulgierenden Komponenten haben die Fähigkeit, sowohl Wasser als auch Fett zu binden. Man kann also entweder der Farbe an sich schon Öl beimischen oder einzelne Schichten aus reiner Tempera mit Ölfarben übermalen. Die unterschiedlichen Schichten können dann eine feste Verbindung eingehen. Hieran lässt sich unter anderem die in der Malerei oft zitierte Grundregel, „fett auf mager“ gut erklären. Man bemalt die Leinwand zunächst mit wässrigen (mageren) Temperafarben und setzt gegen Ende immer mehr öl- oder bindemittelhaltige (fettere) Farben darüber. Oft ist der „fettere“ Farbauftrag auch pastoser, doch auch final aufgetragene Lasuren enthalten ölhaltige Malmittel. Umgekehrt funktioniert das nur bedingt, da auf einer ölhaltigen Oberfläche keine wässrigen Farben haften.“

Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren, fordern Sie unverbindlich das Gratis-Informationspaket der Kreativen Malschule an.

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